(Hamburg, 14. Juni 2012) In den letzten Jahren war eine rapide Steigerung des Online-Werbevolumens zu beobachten. Besonders die Entwicklung der Bewegtbildwerbung hat im Internet stark zugenommen.

Hierbei spielen besonders neue Werbeformen wie die Pre-Roll-Ads oder auch Pre-Roll-Spots eine interessante Rolle. Pre-Roll-Spots sind kurze Werbespots, die vor dem Abspielen eines Videos gezeigt werden.

Durch den starken Anstieg von Usern, die sich online Videos anschauen und diese dann auf Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter teilen, kann man durch die Schaltung dieser Pre-Roll-Ads mittlerweile eine breite Masse an Nutzern erreichen.

Besonders erfolgreich sind diese Spots, da die User sich die Videos im Internet freiwillig angucken und so ist generell mehr Aufmerksamkeit vorhanden ist als bei der normalen Fernsehwerbung. Durchschnittlich werden 86% des Werbevideos visuell wahrgenommen.

Auch wenn man eigentlich annehmen müsste, dass die Internetnutzer durch die Verzögerung eher genervt sind, haben 61% dennoch Verständnis dafür, dass Internetseiten diese Werbemaßnahmen ergreifen müssen, um das kostenlose Videomaterial/ Content zur Verfügung stellen zu können. Eben diese grundsätzliche emotionale Akzeptanz der Internetcommunity stellt den ausschlaggebenden Vorteil dieser Werbeform z.B. gegenüber Pop-up Fenstern dar.

Denn letztendlich muss man den Nutzer auf der emotionalen Ebene erreichen, damit dieser sich auch nachhaltig mit den Inhalten und somit auch mit dem Produkt auseinander setzt.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass man den ursprünglichen Fernsehspot nicht einfach auf das Internet übertragen kann. Der Kurzfilm sollte für die Interaktivität des Internets adaptiert und optimiert werden. Eine Pflichtaufgabe für Kreativagenturen und Internetagenturen.

Denn nur durch eine spannende und interessante Gestaltung des Spots lässt sich die Aufmerksamkeit des Zuschauers gewinnen und somit das gesamte Potential des neuen Mediums nutzen.